Neues aus Wissenschaft und Industrie

Bildschirmfoto 2016-06-06 um 10.29.08 (2)Am Wochenende habe ich durch eine Broschüre des Umweltbundesamtes geblättert, in der die neuesten Zahlen über das Konsumverhalten der Deutschen fest gehalten und statistisch aufbereitet sind. Viele Fakten und Trends in dem Heftchen sehen so aus wie man sie vielleicht erwartet. Beim lesen eines Kapitels blieb mir jedoch der Mund offen stehen.

Flächenbelegung für Ernährungsgüter

Seit über fünfzehn Jahren schon liegen mehr als die Hälfte der Felder auf denen produziert wird was wir Deutschen verbrauchen im Ausland. Der letzte Stand 2010 zeigte sogar eine Steigerung auf 2/3 des im Ausland liegenden Ackerboden. Das Verdrehte dabei ist, dass der Ertrag der Agrarflächen in Deutschland nicht mal zur Hälfte für den eigenen Verbrauch genutzt wird. Um mal ein paar Zahlen zu nennen: Von fast 15 Millionen Hektar Ackerfläche gesamt werden die Erträge von fast 8 Millionen Hektar ins Ausland exportiert, uns bleiben also nur 7 Millionen Hektar zum eigenen Bedarf, den Rest müssen wir importieren. weiter lesen...

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Vor vier Tagen wurden in Schinken-, Wurst- und Veggie-Aufschnittprodukten der bayrischen Firma Sieber Gesellschaft für Wurst- und Schinkenspezialitäten mbH krankheitserregende Bakterien fest gestellt. Dabei handelt es sich um sogenannte Listerien, die bei immunschwachen Menschen, Neugeborenen, Schwangeren oder Diabetespatienten sogar Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen hervorrufen können. Diese schwerwiegenden Erkrankungen führen in 30 % der Fälle zum Tod. weiter lesen...

Anfang Februar diesen Jahres hat Frankreich ein neues Gesetz für den Lebensmittel-Einzelhandel verabschiedet. Es regelt, dass Supermärkte unverkaufte, noch essbare Waren billiger abzugeben haben und Abnahmeverträge mit gemeinnützigen Organisationen für die dann verbliebenen, verzehrgeeigneten Lebensmittel eingehen müssen. Da die neue Regelung alle französischen Supermärkte mit einer Fläche von über 400 m² betrifft, führt die Einhaltung des Gesetzes für diese nicht zu einem Wettbewerbs-Nachteil. weiter lesen...

chia-seedsNeulich erfuhr ich von meiner Mama, dass meine Oma die neuartigen Chiasamen für sich entdeckt hat. In der Regel ducke ich mich ganz tief, wenn ich von neuen “Super-Foods” wie Chiasamen, Kokosöl, Weizengraspulver oder der Spirulina-Alge höre. Denn in der Regel steckt nicht viel mehr dahinter, als dass jemand in unserer globalen Wirtschaft eine Marktlücke entdeckt und eine grandiose Möglichkeit entwickelt hat, das “noch nie da gewesene Produkt” an den Mann (und die Frau) zu bringen. Im Fall Chiasamen beschloss ich jedoch, der Sache mal genau auf den Grund zu gehen. Nicht nur wegen meiner Oma. weiter lesen...

In den letzten Wochen irgendwelche Schokoriegel der Firma Mars gekauft? Dann wäre es gut, das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) vorm Vernaschen mal genauer anzuschauen.

Mars Snickers

Der Firma Mars ist nämlich ein kleines Malheur passiert, das große Auswirkungen erzeugte. Am Dienstag, den 23.02.2016 hat eine deutsche Kundin ein kleines, spitzes Plastikteilchen in einem Schokoladenriegel gefunden. Laut Firmenchef der niederländischen Firma, in der sämtliche Riegel auch für den europäischen Raum hergestellt werden, ist ein Deckel mit 15 cm Durchmesser in die Maschine gefallen. So entstanden die spitzen Plastikteilchen, die sich nun in einigen Chargen der Schokoladenriegel Mars, Snickers, MilkyWay und Celebrations befinden, die zwischen Anfang Dezember letzten Jahres und Anfang Januar diesen Jahres [Q: SpiegelOnline] hergestellt wurden. weiter lesen...