Monat: Juni 2016

Als mein Mann und ich nach unserer Hochzeit versucht haben unsere beiden Haushalte zu vereinen, fanden wir besonders in der Küche einiges Zubehör in doppelter Ausführung. Spezielle Küchenutensilien brachte jedoch vor allem ich mit in die Ehe, bis auf ganz wenige. Eins von diesen wenigen, speziellen Gegenständen, die man jedoch nicht unbedingt in einer Männer-Single-Wohnung erwarten würde, war eine Quiche-Form. Dankbar habe ich diese in unseren gemeinsamen Bestand aufgenommen. Denn wer liebt denn nicht eine frische, selbst gemachte Quiche? weiter lesen...

Manchmal habe ich das Gefühl, die Welt dreht sich immer schneller. Alles muss sofort passieren, Emails und Telefonate sofort beantwortet werden, Arbeitszeiten werden länger und die Freizeit immer kürzer.

Ein wichtiger Aspekt in unserem Leben leidet ganz besonders: Die Zeit, die uns zum Essen bleibt. Fast food wird mehr und mehr interessant, Fertigmahlzeiten und Lieferservice sprießen geradezu aus den Regalen und dem Boden. Dabei geht es mir mit diesem Artikel in erster Linie gar nicht darum was wir genau essen, sondern wie wir es essen. weiter lesen...

Bildschirmfoto 2016-06-06 um 10.29.08 (2)Am Wochenende habe ich durch eine Broschüre des Umweltbundesamtes geblättert, in der die neuesten Zahlen über das Konsumverhalten der Deutschen fest gehalten und statistisch aufbereitet sind. Viele Fakten und Trends in dem Heftchen sehen so aus wie man sie vielleicht erwartet. Beim lesen eines Kapitels blieb mir jedoch der Mund offen stehen.

Flächenbelegung für Ernährungsgüter

Seit über fünfzehn Jahren schon liegen mehr als die Hälfte der Felder auf denen produziert wird was wir Deutschen verbrauchen im Ausland. Der letzte Stand 2010 zeigte sogar eine Steigerung auf 2/3 des im Ausland liegenden Ackerboden. Das Verdrehte dabei ist, dass der Ertrag der Agrarflächen in Deutschland nicht mal zur Hälfte für den eigenen Verbrauch genutzt wird. Um mal ein paar Zahlen zu nennen: Von fast 15 Millionen Hektar Ackerfläche gesamt werden die Erträge von fast 8 Millionen Hektar ins Ausland exportiert, uns bleiben also nur 7 Millionen Hektar zum eigenen Bedarf, den Rest müssen wir importieren. weiter lesen...